Dienstunfälle-Versicherung

Ehrenamtlich Arbeitende der Kirchengemeinden sind bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft gegen Unfälle (Körperschäden) gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 10 und Absatz 2 Sozialgesetzbuch VII gesetzlich versichert, die sich aus der Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, einschließlich des Weges vom und zum Veranstaltungsort, ereignen. Unterbrechungen und Umwege heben den Versicherungsschutz in der Regel auf.

Schadensformular

 

Haftpftlichtversicherung

Es besteht eine Haftpflichtversicherung für Schadensansprüche Dritter. Der Versicherungsschutz bezieht sich auf die „Tätigkeit, die zur Erfüllung des Auftrages der Kirche, insbesondere ihrer seelsorgerlichen und fürsorgerischen Aufgaben erforderlich ist“. Die Versicherung kommt für Schädigungen Dritter auf, die z.B. durch schuldhaftes Verhalten (einfache bis grobe Fahrlässigkeit) eines Ehrenamtlichen bei der Erfüllung der ihm übertragenen Aufgaben zugefügt wurden. Vom Versicherungsschutz werden Personen-, Sach- und Vermögensschäden erfasst.

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Dienstunfälle-Versicherung

Ehrenamtlich Arbeitende der Kirchengemeinden sind bei der Verwaltungsberufsgenossenschaft gegen Unfälle (Körperschäden) gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 10 und Absatz 2 Sozialgesetzbuch VII gesetzlich versichert, die sich aus der Ausübung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, einschließlich des Weges vom und zum Veranstaltungsort, ereignen. Unterbrechungen und Umwege heben den Versicherungsschutz in der Regel auf.

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Persönliche Gegenstände

Persönliche Gegenstände sind bei den genannten Veranstaltungen nur gegen Feuer- und Einbruchdiebstahlschäden versichert und solange sie sachgemäß unter Verschluss aufbewahrt wurden. Bei Einbruchdiebstahlschäden gilt eine Eigenbeteiligung von 511 Euro, die gegebenenfalls der jeweilige Auftraggeber übernimmt. Bei der Mitnahme von wertvollen Musikinstrumenten und anderen wertvollen Gegenständen empfiehlt sich der Abschluss einer entsprechenden Spezialversicherung (z.B. Musikinstrumenten-, Elektronik- oder Reisegepäckversicherung).

 

Haftung und Rechtsschutz

Hat eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter im Rahmen eines Ehrenamtes einen Schaden verursacht, so kommt grundsätzlich die Kirche für diesen Schaden auf. Die EKHN hat hierzu Haftpflichtversicherungen abgeschlossen. Nur wenn die Pflichtverletzung grob fahrlässig oder gar vorsätzlich herbeigeführt wurde, müssen Ehrenamtliche selbst für den Schaden einstehen. § 11 Abs. 2 EAG: Wird im Zusammenhang mit der Ausübung ehrenamtlicher Arbeit Rechtsberatung erforderlich, sind Ehrenamtliche berechtigt, sich an die Kirchenverwaltung zu wenden. Wird darüber hinausgehender Rechtsschutz erforderlich, können auf Antrag die dafür notwendigen Kosten übernommen werden. Über die Gewährung von Rechtsschutz entscheidet die Kirchenverwaltung.

 

In den FAQ (unter „Interaktiv“) findest Du häufig gestellte Fragen und Antworten dazu. Du kannst dort oder hier in den Kommentaren aber auch selbst Fragen stellen und antworten,