Unfallversicherung

Bei vielen freiwilligen Engagements tritt die gesetzliche Unfallversicherung ein. Das gilt jedoch nicht für alle Engagements.

Die Gesetzliche Unfallversicherung tritt ein:

  • Immer
    • wenn die ehrenamtliche Tätigkeit im Auftrag der Schule, einer Körperschaft oder einer Anstalt des öffentlichen Rechts erfolgt, unentgeltlich ist, und nicht im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses ausgeübt wird.
    • im Rahmen von Rettungsorganisationen und Feuerwehren
    • im Rahmen der Wohlfahrtspflege (bei den Wohlfahrtverbänden, z.B. Diakonie oder Caritas)

Unterschiedlich in den Bundesländern

  • in einigen Bundesländern, z.B. in Hessen gilt ein erweiterter Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz.

Für Hessen gibt ein Versicherungsfinder Auskunft, inwieweit Versicherungsschutz vorhanden ist.

In einer ausührlichen Broschüre des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gibt es auch für andere Bundeländer nähere Informationen.

  • häufig auch aufgrund freiwilliger Versicherung durch die Organisation. Inwieweit das gilt, musst Du bei der jeweileigen Organisation erfragen.

Beachte:

Die Leistungen der Gesetzlichen Unfallversicherung sind umfassender als die der Krankenkasse.

Ein Unfall muss immer an den zuständigen Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung gemeldet werden.

Haftpflichtversicherung

Für Schäden, die durch ein freiwilliges ehrenamtliches Engagement verursacht wurden, haftet zunächst einmal der Verein oder die Organisation, außer in Fällen grober Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz.

In aller Regel wurden hier auch Haftpflichtversicherungen abgeschlossen.

Auch die Private Haftpflichtversicherung tritt in der Regel bei Schäden ein. Dies gilt nicht für Tätigkeiten in verantwortlichen Positionen (vor allem Vorstand)

 

Weitergehende Informationen:

facettenkreuz Für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau gibt es hier nähere Informationen und Formulare.

In den FAQ (unter „Interaktiv“) findest Du häufig gestellte Fragen und Antworten dazu. Du kannst dort oder hier in den Kommentaren aber auch selbst Fragen stellen und antworten,

 

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de